Hackenschmidt-Kniebeuge
Ausgangsposition:
Zunächst wird ein geeignetes Gewicht ausgewählt. Dann setzt man sich auf den Sitz der Hackenschmidt-Presse und lehnt sich an die Rücklehne. Die ganzen Fußsohlen werden im schulterbreiten Abstand gegen den markierten Bereich auf die Fußstütze gestellt. Die Handgriffe des Geräts werden fest umschlossen.
Übung:
Aus der Ausgangsposition bewegt man sich nun nach unten und macht eine Kniebeuge. In der unteren Position befinden sich die Knie in einem 45 – 90-Grad-Winkel, was vom jeweiligen Fitnesslevel abhängt. Die Knie bleiben fest und die Rumpfmuskeln angespannt. In der Ausgangsposition wird eingeatmet, die Luft während der Abwärtsbewegung angehalten, damit die Rumpfmuskeln angespannt bleiben. Beim Zurückkehren in die Ausgangsposition wird ausgeatmet. Beliebig oft wiederholen.
Merke:
Seitwärtsdrehungen der Zehen und Fersen sind zu vermeiden. Die Knie zeigen stets in die gleiche Richtung wie die Fußspitzen.
Der Rumpf bleibt angespannt und das Becken in einer neutralen Position. Seine eigenen Fähigkeiten sollte man hierbei nicht überschätzen und den Winkel in den Knien für die untere Position nur dann erhöhen, wenn der entsprechende Fitnesslevel erreicht ist.
Empfehlung:
Um die Technik gut erlernen zu können, sollte mit einem geringeren Gewicht begonnen werden.
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Heutzutage meint man in der Regel mit Hackenschmidt-Kniebeuge Kniebeugen an der Maschine als die Originalversion (benannt nach dem deutsch-russischen Strongman Georg Hackenschmidt aus dem 19. Jh.), die häufiger als Langhantel-Hackenschmidt-Kniebeuge bezeichnet wird.
Die meisten Hackenschmidt-Maschinen sind so gebaut, dass man in einem 45-Grad-Winkel nach hinten gelehnt ist (sodass man effektiv ebenso steht wie liegt). Der Teil der Maschine, der sich bewegt, wird an der Seite durch Griffe gehalten und manchmal wird er durch einen gepolsterten Teil auf die Schultern gedrückt.
Der Druck auf die Schultern ist enorm, sodass Menschen mit Schulterproblemen die Langhantel-Kniebeuge den Hackenschmidt-Kniebeugen vorziehen sollten.
Die meisten Sportler beugen ihre Knie in einem 90-Grad-Winkel zwischen den Ober- und Unterschenkeln, man kann aber auch tiefere Kniebeuge mit weniger Gewicht ausprobieren.
